Rendezvous mit dem Tod

… oder „Tod ist dicker als Liebe“

Pandora’s Plots.
7777 Geschichten aus dem Stegreif.

Die Pandora’s Plots AutorInnen Duygo, Pia, Florian und Eva
haben mit der PP-Mini diese Geschichte entworfen.
Mitschrift (Firsttake) Nina D.


Wir befinden uns im Central Park in New York. Es ist nachmittags, die Sonne scheint, Vögel zwitschern. Paul und Ida gehen dort spazieren. Ida hieß eigentlich einmal Frieder, die Buchstaben fielen weg.

Paul ist ein verkappter Ritter. Obwohl das Rittern ausgestorben ist, hat Paul noch Ambitionen. Er will es noch mal wissen, er ist alte Schule, er kämpft für Dinge die ihm wertvoll sind. Paul ist loyal. Trotzdem fühlt er sich vom Tod verfolgt. Wo Paul ist, da ist der Tod. Jeder der ihn trifft, stirbt nach drei Wochen. Er schüttelte den Kopf, wie irrsinnig ist das Leben! Als er einmal zum Bäcker ging um zwei Semmeln zu holen da war der Bäcker nach zwei Wochen nicht mehr da. Vom Nachbarn erfuhr Paul, der Bäcker sei in den Ofen gefallen und gestorben.

Ida hat er vor kurzem kennengelernt und er hat ur Angst dass sie auch stirbt. Er ist unruhig. Soll er ihr das sagen? Er hat schlecht geschlafen, er wälzt sich im Bett. Er geht auf den Balkon und schaut über den Central Park. Da sieht er eine Ratte (eine typische Briefratte), die hat einen Brief aus Pergament dabei. Sie nimmt ein Buch und verschwindet wieder(?). Er bricht das Siegel. Da steht, dass er wirklich verflucht ist. Er denkt:“Scheiße, das muss ich in den Griff kriegen. Die Option, einsam zu bleiben, ist auch kein Leben.“ Es wird langsam wieder hell, dennoch findet er keine Lösung.

Er findet keine Lösung, obwohl er niemandem wehtun will, er will doch nur Friede mit Frida. Sein Glück ist durch den Fluch leicht getrübt. Da fällt ihm das einzig Richtige ein, was ein Ritter tun kann. Er stellt sich dem Tod. Er will ihn zu Halloween im Central Park treffen. Wie soll er ihn treffen? Er stellt sich auf die Terrasse, da kommt eine fledermausartige Gestalt an, der Tod. Sie machen sich aus, sich in einer Stunde im Central Park zu treffen.

Er hat wacklige Knie, aber er geht hin. Dort beginnt der ein ernsthaftes Gespräch mit dem Herrn Tod. Er sagt: „Nimm den Fluch von mir oder ich will sterben!“
Das will der Tod aber nicht, er mag das mit dem Fluch, Paul ist sein Handlanger. Er dient ihm ja gut, drum denkt er gar nicht dran. Das bringt Paul in Rage, denn er würde Frida gerne heiraten. Der Tod gibt zu verstehen dass er ihm nur unter einer Bedingung hilft. Paul muss die Todesquote einhalten, 5 pro Woche. Paul ist verdutzt und weiß nicht was er tun soll.

Als er geht, stolpert er plötzlich. Er fällt auf die Brust und fühlt einen leichten Schmerz. Oh, was ist das? Ai Ring, mit grünem Stein, der leicht seine Farbe ändert. Was hat es damit auf sich?

Er will am nächsten Tag recherchieren und geht in eine Bibliothek mit vielen Büchern. Er interessiert sich für ein bestimmtes Genre: Magische Bücher. Da findet er eines mit Ledereinband. Stunden später findet er darin eine kleine Zeichnung, die einen Ring zeigt. Er liest: „Fluchextraktor“. Und denkt:“Genau das, was ich brauche! Herrgott, das muss ein Zeichen sein!“ im Buch steht „Der Ring kann nur aktiviert werden durch wahre Liebe“.

Er geht also zu Frieda und sagt:“Du, wir müssen reden.“ Er erzählt ihr alles von den schlimmen Dingen, von den toten Leuten, von den zwei Wochen, von dem Brief vom Tod und dass er den getroffen hat im Park. Frida macht große Augen und schüttelt den Kopf. Und geht.

Paul ist verdutzt und denkt:“Oh, das hätte ich wohl anders erzählen sollen!“ Er läuft ihr hinterher und ruft: „Frieda, ich liebe dich!“ aber sie ist weg.

Da trifft er wieder den Tod.“Ich glaube, ich kann so schnell nicht die Liebe fürs Leben finden.“ Der Tod meint: „Ich bin auch einsam, alle sterben immer bei mir.“ Sie holen sich ein Bier (im Späti). Die ganze Nacht reden sie. Der Tod erzählt ihm: „Ich war auch einmal verliebt. Sie ist nun eine alte Frau, aber ich kann sie nicht sehen, sonst ist sie tot.“ Paul hat eine Idee: „Dann nimm du doch den Ring und probier es aus. Triff sie!“ … ob das klappt, wenn der Tod doch der Tod ist?